Der Verein

Bernd Rappelt

1. Vorsitzender         vorsitzender@quartettverein-herchen.de

 

Gerd Wurster

2. Vorsitzender

vize@quartettverein-herchen.de

 

Lothar Rösgen

Schriftführer

post@quartettverein-herchen.de

 

 

 

Die Chorproben

Die Chorproben des Quartettvereins Herchen finden jeden Mittwoch von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr in der Gaststätte Kothen statt.

 

Über einen Schnupperbesuch freuen wir uns immer!

 

 

 

Die Dirigenten

1985    Friedrich Grothe            5 Jahre

1990    Peter Josef Eich              6 Jahre

1996    Vera Behne                      3 Jahre

1999    Dagmar Große                1 Jahr

2000    Irmgard Nehmiz             5 Jahre

 

2005     Katrin Waldraff      bis heute

1936   Wilhelm Kohten   22 Jahre

1958   Ziebarth                    2 Jahre

1960   Sommer                  16 Jahre

1976   Gilles                          2 Jahre

1978   Decker                       7 Jahre

Die Geschichte

Der Ort Herchen liegt am südlichen Rand des Bergischen Landes direkt an einer Schleife der Sieg, die sich beschaulisch durch das Siegtal zieht und damit besonders charakteristisch das Bild des Windecker Ländchen prägt. Hier treffen aus historischer Sicht das Großherzogtum Berg mit dem Fürstentum Sayn-Wittgentein und in der Nähe auch das Erzbistum Köln zusammen.

 

Der Fluss Sieg zieht durch sein Tal und in Herchen vorbei an der alten Kapelle, die an das Zisterzi­enserkloster erinnert, welches um das Jahr 1200 erbaut wurde. Der Ort Herchen war um 1900 ein beliebtes Reiseziel für Gäste vor allem aus dem Düsseldorfer Raum. Diese erschufen hier im Jahre 1900 die Sedan-Festspiele, welche im Künstlervolk zu damaligen Zeiten große Beliebtheit hatten. Die Begründung der Eisenbahnlinie erschloss das Gebiet und ließ den Tourismus aufleben.

In der ältesten Gaststätte des Ortes, in der Historie auch bekannt als Hotel Glasmacher oder auch von Düsseldorfer Stammgästen getauft als "Grand Hotel Herchen", ist das Vereinslokal des Quartettvereins Herchen. Acht begeisterte Sänger gründeten hier damals 1936 als Doppel­quartett den Verein, dessen Name bis heute erhalten ist. Willi Kohten übernahm ehren­amtlich die Chorleitung und beim ersten öffentlichen Auftritt bewies sich, daß die Sänger durchaus Achtung verdienten. Als Vorsitzender wurde Ferdinand Schürger aus Gerressen gewählt.

Wunden schlug der Krieg in die Reihen der Sänger. Schon im ersten Kriegsjahr 1939/40 mußten die Proben wegen Einberufung zum Kriegsdienst ein­gestellt werden. Nach Kriegsende ergriff Willi Kohten die Initiative und sammelte seine Schar um sich. Schwer verwundet, aber doch die Lust am Gesang nicht verloren, stellte sich Ferdinand Schürger als Vorsitzender wieder zur Verfügung. Von 1960 übernahm dann Willi Gauchel den 1. Vorsitz, den er bis zu seinem Tode im September 1970 innehat­te. Danach führte Karl-Heinz Land die Geschäfte des Vereins weiter. 1981 übernahm Ru­di Kleinschmidt die Funktion des 1. Vorsitzenden, die 1990 an Wolfgang Thomé übertragen wurde.

Quartettverein Herchen im Jahr 1940

 
 

In Bernd Rappelt fand sich dann derjenige, der in Zusammenarbeit  mit dem Gesamtvorstand die Leitung übernahm und bis heute inne hat.

 

Von den damaligen Gründern des Vereins lebt heute niemand mehr. Als letzter verstarb Ferdinand Schürger aus Gerressen. Der Chorleiter Willi Kohten verstarb 1958 nach kurzer Krankheit und Hans Ziebarth übernahm die Chorleitung bis zum 01.03.1960. Von dort ab lagen die Geschicke des Ver­eins in den Händen des Chorleiters Erich Sommer, der infolge Krankheit die Dirigenten­tätigkeit im September 1976 aufgeben mußte. Glüklicherweise fand der Verein in Hans Gilles schnell einen Nachfolger. Er leitete den Chor bis 1978. Danach üernahm Hans-Pe­ter Decker die Dirigententätigkeit. Nachdem er den Chor sieben Jahre lang dirigiert hatte, folgte ihm Mitte 1985 Friedrich Grothe aus Blankenberg als Chorleiter. Er übergab nach 5 Jahren das Dirigat an Chordirektor Peter-Josef Eich aus Kaldauen. Ab Mitte Mai 1996 wurde der Chor von Frau Vera Behne aus Hennef-Söven dirigiert. Das war der Anfang der weiblichen Dirigentschaft im Quartettverein.

 

Frau Behne verließ uns aus privaten Gründen im Jahr 2000. Der Chor wurde übernomen von Frau Dagmar Große, die aber leider aus beruflichen Gründen noch im selben Jahr fortzog und den Dirigentenstab an Frau Irmgard  Nemitz weiterreichte. Im Jahr 2007 musste auch sie aus beruflichen Gründen das Dirigat abgeben. Seitdem wird der Quartettverein mit viel Freude und Erfolg von Frau Katrin Waldraff geführt.

 

Zu unserem 70-jährigen Jubiläum stellten wir mit viel Arbeit eine DVD zusammen, die Ton- Bild- und Filmausschnitte aus der Vergangenheit des Vereins enthält. Bei der  Jubiläumsfeier wurde diese dann mit einem Beamer auf eine große Leinwand projiziert und versehen mit Kommentaren und Liedern zu einer Reise in die Vergangenheit für Sänger und Publikum. Neben Auftritten bei befreundeten Nachbarchören, in den Herchener Kirchen, und bei diversen Jubiläen, gab es einige Höhepunkte, wie z.B. Benefizkonzerte zugunsten einer Leprastation in Indien oder des Kamerunprojektes des Bodelschwingh Gymnasiums in Herchen. Weiter das Konzert mit dem Philharmonischen Kammerchor Dresden und Auftritte im Kölner Dom und im Freiburger Münster, um nur einige zu nenne

Quartettverein Herchen im Jahr 1960

 

Bernd Rappelt gratuliert Dirigentin Katrin Waldraff

Im Jahr  1992 wur­de außerdem die alte Tradition des Pfingsteiersingens und des anschließenden Eierverzeh­res vom Quartettverein wieder belebt. Das Herchener Eierfest ist damit wieder ein fester Bestandteil des geselligen Lebens in Herchen geworden.

 

Wir sind bis heute immer bemüht, den kulturellen Auftrag eines Gesangvereins zu verbinden mit der Pflege von Geselligkeit, dem Zusammenspiel von Alt und Jung und dem Erhalt des traditionellen dörflichen Miteinanders.

 

Bis jetz es dat noch immer jutjejangen. Un mit dem Spaß un  der Freud die mir dobei han, soll dat och esu wiggerjon.